Gedenkstätte Hadamar
Gedenkstätte Hadamar
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die Klassen 10a, 10b und 10c der RSW die Gedenkstätte Hadamar. Ziel der Exkursion war es, sich mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms auseinanderzusetzen und einen Beitrag zur Erinnerungskultur zu leisten.
Die Klasse 10a besuchte die Gedenkstätte am 17. Juni 2026 gemeinsam mit Herrn Müller. Die Klassen 10b und 10c folgten am 18. Juni 2026 in Begleitung von Herrn Utsch beziehungsweise Frau Flender.
Zu Beginn erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Hintergründe und Abläufe des sogenannten Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten. Anschließend erhielten sie eine Führung über das Gelände der Gedenkstätte. Dabei besichtigten sie unter anderem die originale Busgarage, die Gaskammer sowie den Ort, an dem sich früher die Krematorien befanden.
Die Eindrücke vor Ort machten das unermessliche Leid der Opfer auf eindringliche Weise greifbar. Besonders betroffen zeigten sich die Schülerinnen und Schüler von der hohen Zahl der ermordeten Menschen sowie von dem menschenverachtenden Umgang mit den Toten.
Der Besuch der Gedenkstätte verdeutlichte eindrucksvoll, wie wichtig das Erinnern an die nationalsozialistischen Verbrechen ist. Die Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Würde jedes Menschen zu achten und Verantwortung für Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit zu übernehmen.