Aktion Tagwerk

Aktion Tagwerk

Wilnsdorfer Realschüler erarbeiten 2800,- € für Afrika
Einen Tag schuften – und den Lohn für Projekte in Afrika spenden

Das ist der Grundgedanke der „Aktion Tagwerk“. Seit Jahren wird das in der Realschule Wilnsdorf praktiziert. Besonders schön ist es, wenn die Schülerinnen und Schüler unmittelbar erfahren, was mit ihrem Geld geschieht. Aus diesem Grund war in der vergangenen Woche Andreas Wörster Gast an der Schule. Er erzählte spannend von seinem Verein „Utho Ngathi“, der behinderten Kindern und Jugendlichen im südlichen Afrika tatkräftig hilft. Rollstühle, Gehhilfen, Schulbildung und Arbeitsplätze werden beschafft. Die 1500€, die von den Realschülern überreicht wurden, dienen dazu, einen kleinen Gartenbaubetrieb mit Arbeitsmöglichkeiten für behinderte Menschen aufzubauen.
Die junge Leute aus den Klassen 9 und 10 zeigten sich berührt von den Gegensätzen in Südafrika. Fast in Sichtweite zu den Riesenstadien der vergangenen Fußball WM leben Menschen in elenden Hütten, meist arbeitslos und ohne Wasserversorgung und Bildungschancen. Wenn dann noch eine körperliche oder geistige Einschränkung dazu kommt, haben diese Leute keine Zukunftsperspektive. Andreas Wörster mit seinen Freunden kann zumindest einzelnen helfen und so Hoffnung vermitteln. Das wollen die Schülerinnen und Schüler der Realschule auf jeden Fall weiter fördern und ermöglichen.




Aktion Tagwerk

Niederdielfen. Einen Scheck über 2075 € konnten die Klassensprecher der Klassen 10 an Andreas Wörster und Masaouso Phiri von der Hilfsorganisation Utho Ngathi übereichen. Die beiden werden damit ihre Arbeit mit Behinderten im südlichen Afrika weiter finanzieren.
Einen Tag lang hatten Schülerinnen und Schüler im letzten Schuljahr ihre Arbeitskraft bei unterschiedlichen Firmen zur Verfügung gestellt. Der Lohn ging direkt an die landesweite „Aktion Tagwerk“. Von hier aus werden Bildungseinrichtungen in afrikanischen Ländern gefördert. Die Hälfte des erarbeiteten Geldes geht aber zurück an die Schule, um eigene Partner zu unterstützen. So freuten sich die Gäste aus Südafrika, dass ihnen der Betrag hilft, Gartenbaubetriebe mit Wohnmöglichkeiten aufzubauen. Damit wird eine Lebensperspektive geschaffen für Menschen mit Behinderungen, die in ihren Dörfern und Familien häufig ausgegrenzt werden.
Die Jugendlichen der Klassen 9 und 10 konnten so aus erster Hand erfahren, was mit ihrem Geld geschieht und zugleich Eindrücke von den Lebensbedingungen im südlichen Afrika gewinnen. Im nächsten Jahr soll diese Aktion für Utho Ngathi – was wörtlich bedeutet „wir sind wertvoll füreinander“ - jedenfalls wiederholt werden.